Der Unterschied zwischen Singlebörsen und Partnervermittlungen
Der Unterschied zwischen Singlebörsen und Partnervermittlungen
14 Nov 2012 Autor:

Innerhalb unseres beliebten Artikels „Wie finde ich die passende Singlebörse“ sind wir bereits grob auf die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle der Online-Dating-Anbieter eingegangen. In diesem Ratgeber wollen wir etwas tiefer auf die Unterschiede der beiden größten Dating-Segmente im deutschen Markt eingehen: „Singlebörsen“ und „Partnervermittlungen“.

Dating-Anbieter: Für Neueinsteiger ergeben sich auf dem ersten Blick kaum Unterschied

Als Neueinsteiger im dem Gebiet des Online-Datings wird man auf dem ersten Blick nicht auseinander halten können, welcher Anbieter, was bietet. Nahezu jedes Dating-Portal wirbt damit, dass genau dort die große Liebe zu finden ist. Auch wird natürlich vor der Registrierung auch nicht beschrieben, wie man seinen Wunschpartner genau finden kann. Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle vorweg einmal einige bekannte Portale aus den beiden hier vorgestellten Segmenten aufzählen.

Zu den größten Singlebörsen in Deutschland zählen:

Zu den bekanntesten Partnervermittlungen in Deutschland zählen:

Technik und Funktionen: Partnervermittlungen setzen auf psychologische Tests

Unterschiedliche Segmente, unterschiedliche Nutzung

Unterschiedliche Segmente, unterschiedliche Nutzung (Foto: pixabay.com/ Lizenz: cc.by)

Der offensichtlichste Unterschied der beiden hier vorgestellten Segmente sind die in den Portalen enthaltenen Funktionen.
Singlebörsen bieten eine riesige Datenbank mit frei durchsuchbaren Profilen aller angemeldeten Mitglieder. Als Nutzer einer Singlebörse gibt man in einer Suchmaske an, welches Alter und Geschlecht der Traumpartner aufweisen soll und wo die Person am besten wohnen sollte. Da man nun bei großen Anbietern wie z.B. Single.de, NEU.de oder auch FriendScout24.de tausende von Suchergebnissen (also Mitglieder und damit potentielle Flirtpartner) angezeigt werden, kann man zusätzliche Filterkriterien angeben, um die Suche etwas einzuschränken. Zu diesen Filterkriterien zählen zum Beispiel „Haarfarbe“, „Augenfarbe“, „Größe“, „Gewicht“ oder auch „Rauchgewohnheiten“ bis hin zur „Religion“.

Partnervermittlungen schlagen hier einen etwas anderen Weg ein. Hier durchläuft man in aller Regel einen sehr umfangreichen und detaillierten Persönlichkeitstest. Keine Angst: Sie müssen hier mit keinem Psychologen sprechen. Nach der erstmaligen Anmeldung durchlaufen Sie einen Fragebogen, in dem Sie aufgefordert werden, einzelne Fragen zu Ihnen selbst und zu Ihren Vorlieben zu beantworten. Aus all diesen Fragen und Antworten wird dann ein Persönlichkeitsprofil von Ihnen erstellt. Auf Grundlage dieses Persönlichkeitsprofil werden Ihnen dann mögliche Partner vorgeschlagen.

Wir merken uns: Bei Singlebörsen gehen Sie selbst auf die Suche, bei Partnervermittlungen suchen Sie nicht selbst, sondern überlassen dem Anbieter die Auswahl Ihres Flirtpartners.
Ist erst einmal ein Flirtpartner gefunden, gleichen sich wieder Singlebörse und Partnervermittlung. Eine Kontaktaufnahme findet in beiden Segmenten über das versenden von Nachrichten statt – und das ist in aller Regel kostenpflichtig.

Zielgruppe & Nutzer: Singlebörsen sind etwas „lockerer“

Jeder Anbieter, egal ob Singlebörse oder Partnervermittlung, ist darauf bedacht ein ausgeglichenes Frauen / Männerverhältnis zu schaffen. Welcher Mann mag schon auf eine Party gehen, auf der nur Männer zu finden sind. Umgekehrt ist es natürlich ganz genauso.

Grob überschlagen kann man sagen, dass Partnervermittlungen grundsätzlich ein eher ausgewogeneres Frauen / Männerverhältnis präsentieren können. Singlebörsen kämpfen hingegen meist mit einem zu hohen Männeranteil. Aber warum ist das so?

Die Erklärung hierfür (auch wenn es hierzu noch keine aussagekräftige Statistik gibt) könnte sein, dass ein hoher Anteil der Männer häufiger nach einem schnellen Flirt suchen – und hier haben dann natürlich die Singlebörsen die Nase vorn. Groß ist die Verlockung selbst auf die Suche nach einer Frau zu gehen und sich mit dieser Frau noch am gleichen Tag oder für das kommende Wochenende zu verabreden.
Wer einer Partnervermittlung sein Vertrauen schenkt, sucht meist nach einer ernsten bzw. festen und längerfristigen Beziehung („Stichwort: Partner für’s Leben). Auch für diesen Fakt gibt es eine einleuchtende Erklärung: Die Kosten innerhalb einer Partnervermittlung sind deutlich höher, als die Kosten einer klassischen Singlebörse.
Diese Hohen Kosten haben letztendlich Einfluss auf die Nutzerverteilung und den Altersschnitt. Je höher die Kosten sind, desto älter ist meist auch das Publikum und desto ernsthafter wird nach einem wirklich festen Partner.

Kosten: Partnervermittlungen sind häufig etwas kostspieliger

Die Kosten bei Partnervermittlungen sind höher

Die Kosten bei Partnervermittlungen sind höher (Foto: pixabay.com/ Lizenz: cc.by)

Wie bereits schon kurz beschrieben: Generell zahlt man innerhalb einer Partnervermittlung eine höhere monatliche Gebühr, als in einer klassischen Singlebörse.
Bei den großen und bekannten Partnervermittlungen kann es schon vorkommen, dass man pro Monat über 80€ zahlen muss. Bei den größten Singlebörsen sind Preise bis zu 40€ oder 50€ üblich.

Hier muss jedoch auch festgehalten werden, dass es auch gute Singlebörsen gibt, die keinen einzigen Cent vom Nutzer verlangen. Innerhalb unseres Singlebörsen-Vergleich haben wir auch diese kostenlosen Singlebörsen aufgeführt. Hierzu zählen unter anderem „kwick.de“, „finya.de“ und „Jappy.de“.

Erfolgschancen: Jeder ist seines Glückes Schmied

Egal, ob Sie sich nun für eine Partnervermittlung oder eine Singlebörsen entscheiden: Sie können in jedem Portal gleich erfolgreich sein. Allein das Segment entscheidet noch nicht darüber, ob Sie Ihren Wunschpartner oder einen Flirtpartner finden. Machen Sie sich am besten zunächst Gedanken, was Sie genau wollen. Ist es ein schneller Flirt? Dann suchen Sie zunächst eine klassische Singlebörse auf. Sind Sie sich von vornherein sicher, dass Sie etwas langfristig suchen, dann schauen Sie doch einmal bei einer Partnervermittlung vorbei.

Und sollten Sie sich gar nicht festlegen wollen, können Sie sich natürlich auch bei diversen Portalen gleichzeitig anmelden. So verfahren übrigens die meisten Nutzer von Online-Dating-Portalen.

2 Comments
  1. Hallo Alex, vielen Dank für Dein Kommentar. Gerne schauen wir uns diese Partnervermittlung genauer an und nehmen diese nach Prüfung gegebenenfalls auf. Nochmals vielen Dank für den Tipp. 🙂

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