Die Online-Dating News der Kalenderwoche 30 / 2015
Dating-News Round-Up: Hackerangriff, Schutzgebühr, Relaunch one2like
26 Jul 2015 Autor:

Und schon wieder neigt sich die Woche dem Ende entgegen und es wird Zeit für unsere Online-Dating Zusammenfassung der aktuellen Kalenderwoche 30 / 2015. Es gab wieder viele spannende und interessante News.

Hackerangriff auf die Seitensprung-Agentur „Ashley Madison“

Fangen wir doch gleich mit dem größten Aufreger der Woche an: Ashley Madison. Wie bereits unter der Woche von uns berichtet, wurde die Casual-Dating Seite Ashley Madison Opfer eines Hackerangriffs. Hierbei wurden scheinbar über 30 Mio. Datensätze der Mitglieder kopiert und bereits vereinzelt veröffentlicht.

Ein Hackerangriff

Die Täter hatten neben der E-Mail-Adresse, Name und Anschrift auch Zugriff auf die sexuellen Vorlieben als auch auf die Nacktbilder der Mitglieder. Die Betreiber von Ashley Madison haben kurze Zeit nach Bekanntwerden des Angriffs eingeräumt, dass Nutzerdaten gestohlen wurden. Die Forderung der verantwortlichen Hackergruppe „The Impact Team“: Ashley Madison und ein weiteres dem Unternehmensnetzwerk zugehörige Plattform sollten Ihre Aktivitäten einstellen und die Seiten offline nehmen.

Als erste Konsequenz aus dem Hackerangriff hat Ashley Madison die Möglichkeit der kostenlosen Löschung der eigenen Mitgliedschaft eingeführt. Diese Funktion war sonst immer kostenpflichtig.

Der Angriff fand für den Ashley Madison Konzern „Avid Life Media“ zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt, da in Kürze der Börsengang stattfinden sollte. Kritiker sehen diesen Angriff nun jedoch als Ereignis an, der weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen könnte und entsprechend auch den Börsengang zeitlich verschieben wird. Immerhin hat der Konzern in einem der wichtigsten Faktoren des Sexdating-Segments versagt: Diskretion & Sicherheit.
 

Oldiepartner führt Verifizierungs-Schutzgebühr ein

Eine weitere spannende Nachricht erhielten wir Mitte der Woche als Nutzer der Online-Singlebörse „Oldiepartner„. So hat Oldiepartner (als auch die ebenfalls zum Unternehmen gehörende Singlebörse „Mollipartner“ eine Verifizierungs-Schutzgebühr eingeführt.

Die Oldipartner Startseite

Bedeutet: Ausnahmslos jedes Mitglied muss ab dem 22.07. eine einmalige Gebühr zahlen, um weiterhin auf den Plattformen Oldiepartner und Mollipartner aktiv sein zu können. Die Begründung der Betreiber der Plattform:

Seit dem Start versuchen wir, die Benutzerbasis vor unerwünschten Personen zu schützen. Darunter befinden sich z.B. auch die sogenannten Romance Scammer. Wir denken, dass uns dies u.a. auch durch aufmerksame Benutzer und unserem Kundenservice recht gut gelungen ist.

Leider sind diese „Fake-Profile“ immer schwieriger zu erkennen, da viele Benutzer-Profile erst später zu unlauteren Zwecken genutzt werden.

Wir haben uns daher entschieden, eine sogenannte Verifizierungs-Schutzgebühr für alle Anmeldungen zu erheben. Dies schreckt User mit unlauteren Absichten direkt ab, denn im Falle eines Falles haben wir ja nun die Abrechnungsdaten dieses Users.

Etwas unschön: Sofern ein Mitglied die Gebühr entrichten möchte, wird dieser auf eine komplett neue Webseite weitergeleitet; nämlich von „Deutschland-DIGITAL“. Hier wird das Mitglied aufgefordert, die besagte Gebühr zu entrichten. Zwar gehört auch Oldiepartner und Mollipartner zum Unternehmer der „Deutschland Digital Verwaltungs GmbH“, jedoch ist das so nicht für den Otto-Normal-Verbraucher ersichtlich. Es ergibt sich zwangsläufig ein Design- und Webseiten-Bruch.

Unsere Meinung: Wir zweifeln am Erfolg der Maßnahme. Gründe:

  • Es gibt genügend alternative Anbieter, die weiterhin kostenlos sind
  • Die Umsetzung ist nicht gerade gut gelöst (siehe oben)
  • Fake-Mitglieder werden weiterhin einen Weg finden (Stichwort: „Geklaute Zahldaten“)
  • Die Aktivität auf den Plattformen könnte stark sinken

Wir sind gespannt, ob die Rechnung der Betreiber aufgeht. Wir bezweifeln es leider.
 

Relaunch: one2like wird neu aufgelegt

one2like wurde vor einiger Zeit noch von PARSHIP als Singlebörsen-Ableger der erfolgreichen Partnervermittlung betrieben. Aufgrund des doch sehr mäßigen Erfolges wurde die Plattform jedoch eher
stiefmütterlich betrieben.

Die Startseite von one2like

Nun wird jedoch one2like neu belebt und eine Pressemitteilung zum erfolgten Relaunch wurde herausgegeben. Der erste Eindruck war etwas durchwachsen, macht jedoch Hoffnung, dass sich etwas Gutes entwickeln könnte (wenn die neuen Betreiber „ONE2LIKE GmbH i.G.“ genug Luft und Ausdauer mitbringen). Einen unserer ersten Kritikpunkte konnten wir schon von unserer Liste streichen: Für one2like existiert eine mobile Variante für jeden mobilen Browser.

Der zweite Kritikpunkt: Leider tummeln sich noch etwas zu viele unechte Profile im Dienst. Hier hoffen wir einfach, dass one2like nach der sicherlich stressigen Anfangszeit an die Bereinigung dieser Profile setzen wird. Wir drücken jedenfalls die Daumen und wünschen viel Erfolg!
 

Süß: 4-jährige Krebspatientin heiratet ihren Lieblingspfleger

Ob die kleine Abby ihre Traumhochzeit irgendwann einmal erleben darf, ist leider unklar. Das kleine Mädchen kämpft bereits seit dem 3. Lebensjahr gegen Blutkrebs. Umso schöner ist nun das Video, welches sich gerade viral verbreitet und die Kleine bei ihrer „Traumhochzeit“ mit ihrem Lieblingspfleger zeigt.

„Nimmst du mich zu deinem Ehemann?“, fragt der Pfleger Matt die in weiß gekleidete Abby. Mit einem einfach „Japp“ seitens Abby wird das Versprechen besiegelt. Bewegend, beeindruckend, süß.
 

Dating-App „Mingl“ offiziell gestartet

Die Flirt-App „Mingl“ bietet die Möglichkeit, Kontakt zu Personen aufzunehmen, die man unterwegs (zum Beispiel in der Bahn, auf Partys oder in einem Café) getroffen hat. Die App speichert im Hintergrund, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt, die potentiellen Flirtpartner, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt anzuzeigen.

Die Mingl Dating App

Der Gründer und Entwickler Florian Bischof sagt: „Die wahren potentiellen Flirt-Partner treffen wir auf Partys, in der Bahn, in einem Café, also in unserem Alltag. Dabei spielt die Ausstrahlung einer Person eine entscheidende Rolle, ob man jemanden attraktiv findet. Bisher fehlte die Möglichkeit, genau diese Personen über das Smartphone wiederzufinden und zu daten.“ Mingl bietet nun laut seiner Aussage diese Gelegenheit.

Die Flirt-App arbeitet mit Bluetooth Low Energy, was dazu führt, das nur die Personen in der App gespeichert werden, die sich in maximal 30 Meter Entfernung befinden. Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Mingl-Nutzer diese Personen aufrufen und mit einem „Like“ positiv bewerten. Sofern sich die Nutzer gegenseitig ein „Like“ geben, kann der Nachrichtenaustausch und Flirt starten.

Sollte Ihnen die App Mingl bereits bekannt vorkommen, ist das kein Wunder: Bereits seit April 2015 ist Mingl im iOS-Store zum Download verfügbar. Bisher handelte es sich jedoch um eine Beta-Version. Offizieller Start ist nun Juli 2015 gewesen. Im Raum München sind nun ein paar Launch-Parties geplant.
 

Neue Tests online: „Forum für Senioren“ und „YouNow“

Zwei neue Tests haben wir diese Woche für unsere Leser hinzugefügt. Anfang der Woche haben wir das „Forum für Senioren“ hinzugefügt. Diese Community konzentriert sich, wie der Name schon sagt, auf die Zielgruppe 50plus und spricht ganz gezielt die Silversurfer Generation an. Der Fokus bildet nicht unbedingt die Partnersuche, sondern eher die Suche und das Finden neuer Freizeitpartner und Freunde. Nichts desto trotz kann in der eigens eingerichteten Rubrik „Späte Liebe“ natürlich auch geflirtet werden.

So sieht ein Stream bei YouNow aus

Während es bei „Forum für Senioren“ vergleichsweise ruhig und gemächlich zugeht, tobt auf YouNow das wilde, junge Leben. Kein Wunder: YouNow kann bereits ab einem Alter von 13 Jahren genutzt werden, ist jedoch explizit keine Singlebörse, sondern eine Live-Stream Chat Plattform. Zwar kann auch hier geflirtet werden, jedoch steht hier der kurzweilige Chat mit anderen Personen, die sich die Zeit vertreiben im Vordergrund.

Kritikpunkt: Bei YouNow wird zwar verstärkt auf Jugendschutz geachtet, aber es fallen immer mal wieder „schwarze Schafe“ auf. Zudem geben viele junge Broadcaster (das sind die Personen, die mit einer Webcam bei YouNow live auf Sendung gehen) zu viele persönliche Daten preis.
 

Wenn Dating-Webseiten Ihr Wingman wären…

Zu guter Letzt noch etwas amüsantes. Wie würde es eigentlich aussehen (und sich anhören), sollte man unterschiedliche Partnerbörsen mit zum Flirten nehmen? Welche Tipps würden abgegeben werden? Sehr amüsant. Anschauen lohnt sich:


 

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